Bronze an der Biologie-Olympiade

Nora Mayer (6e)  und Lok Tsoi (6f) wurden an der Biologie-Olympiade mit Bronze ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich!

Bronze für Lok Tsoi (Mitte). Links Yves Staehli von der Kantonsschule Zürcher Unterland, rechts Liv-Marit Hansen vom Gymnasium Oberwil (BL).

Vom 6. bis 12. April fand in Bern das Finale der Biologie-Olympiade statt. 23 Jugendliche analysierten an der Universität Bern menschliche DNA, suchten nach Antioxidantien im Basilikum und sezierten Schweineaugen und Krabben. Die Top 4, die mit Gold ausgezeichnet wurden, bestreiten im Juli die internationale Runde in Litauen.

Es wurden aber auch je vier Silber- und Bronzemedaillen verliehen. Hier konnten sich zwei Schüler:innen der KUE auszeichnen: Lok Tsoi und Nora Mayer, beide mit Bronze. Wir gratulieren herzlich!

Um das Können der Teilnehmenden zu prüfen, dachten sich die Freiwilligen der Biologie-Olympiade Aufgaben von Pflanzensystematik bis Histologie aus. Für eine Aufgabe erfanden sie die Geschichte einer Gastwirtin, die eine einflussreiche Familie von sich überzeugen will. Um das Essen optimal an deren Geschmack anzupassen, will sie wissen, welche Bitterstoffrezeptoren die Familienmitglieder haben. Dazu mussten die Teilnehmenden DNA-Proben analysieren, die allerdings nicht von einer Familie, sondern von den Freiwilligen der Biologie-Olympiade stammten. «Der Twist war, dass sie herausfinden konnten, dass diese Personen genetisch gar nicht verwandt sind», erklärt der Freiwillige Lorenz Widmer.

Die Wissenschafts-Olympiade fördert Jugendliche und weckt Begabungen und Kreativität. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10’000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Prüfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig für das nationale Programm arbeiten.