Gut gepitcht ist halb gewonnen

Am Dienstagabend hat die 4e eigene Startup-Ideen vorgestellt. Es war der Höhepunkt eines Semesterprojekts im Schwerpunktfach Wirtschaft & Recht.

Die Gruppe, die die App «Globo» präsentierte.

Die 4e hatte dieses Semester alle Hände voll zu tun. Zuerst entwickelte die Klasse in Teams Geschäftsideen. Ein Team ersann zum Beispiel das Produkt «dentify», die erste Bürste und Zahnpasta in einem Gerät. Die App «detangle» eines anderen Teams reduziert den Stress mit Terminen und Aufgaben. Eine weitere App, «Globo», hilft jungen Alleinreisenden. Die Website «Next chapter» bringt Angebot und Nachfrage bei gebrauchten Schulbüchern zusammen und die Organisation «Hand in Hand» nimmt einem lästige Bürokratie bei einem Todesfall ab. Dazu mussten die Teams auch einen Prototyp ihres Produkts bauen sowie einen Werbefilm von 30 bis 60 Sekunden Länge drehen.

Interessante Ideen, doch wer soll das kaufen und wann ist der Breakeven? Diese und andere Punkte erläuterten die Teams am Dienstagabend unterhaltsam in ihren Pitches, charmant eingeführt von Wirtschaftslehrer Jakob Kampik. «Dieses Pitchen ist eine zentrale Disziplin von Unternehmensgründer:innen», wie es im Projektauftrag heisst. Der Pitch müsse eine gewisse Dramaturgie aufweisen und die Zuhörer:innen packen.

Das gelang den Teams gut, ob mit einem kleinen Theater oder lustigen Videos. Zahlreiche Eltern verfolgten den Pitch wohlwollend, und die Teams verkauften sich so gut, dass einmal aus dem Publikum gerufen wurde: «Kann man investieren?»