Die 2b hatte bei Geschichtslehrerin Michèle Mühlebach den Auftrag, in Gruppen Reiseberichte aus den römischen Provinzen zu fingieren – aus der Sicht von Händlern, Soldaten oder Beamten. Gefragt waren Tagebucheinträge, Skizzen oder Karten, aber auch kleine Erlebnisse oder Begegnungen während der Reise. Das Ganze sollte zudem auch noch «historisch» aussehen.
Die Resultate sind sehenswert: «Es wurde mit vielen, liebevoll gestalteten Details gearbeitet, es entstanden Porträts, Skizzen, Karten oder Darstellungen von Pflanzen, einige Gruppen haben Tagebücher verfasst und ganze Liebesgeschichten über mehrere Generationen erfunden», sagt Michèle Mühlebach begeistert. Gefärbt wurden die imitierten Papyrusrollen meisten mit Schwarztee oder Kaffee und dann mit Kies «historisch» zerknittert.
«Knifflige, aber überzeugende Schreibweise von Daten wie zum Beispiel ‹1273 vor Pharao (Aegyptus)› oder Daten, ausgerechnet ‹nach urbe condita› (der Gründung Roms), machen die Dokumente, abgesehen von der gelungenen Materialität, speziell und lassen sie ‹historisch› erscheinen», so Michèle Mühlebach. Die Gruppen mussten schliesslich ihren Bericht auch kurz präsentieren.
Die Parallelklasse 2d hat ein ähnliches Projekt gemacht, hier gehts zu ihrem Bericht.