Schon im ersten Moment war klar: Diese Reise in den Frühlingsferien wird ein Erfolg – spätestens, als jemand in die flüssige Sosse der Nachos fiel. Doch das war nur der Anfang…
Unsere Reise startete im Zürcher HB, wo wir den Zug zur Lebkuchenstadt nahmen. Nach unserer Ankunft bezogen wir unsere Zimmer im a&o-Hostel und machten uns direkt daran, die Stadt besser kennenzulernen. Ein Stadt-Rätsel half uns, genau dies zu tun. Anschliessend gingen wir zur «Bluey Bowl», wo es Essen, Bowling und sehr viele Jugendliche aus Bayern gab, mit denen wir schnell Kontakt aufnahmen.
Der nächste Tag startete mit einer Tour im Zukunftsmuseum, wo wir spannende Eindrücke in zukünftige Entwicklungen erhielten. Unseren Zmittag nahmen wir im Shopping-Center zu uns, von wo es weiter zum Trampolin-Airpark ging. Dort kann man aber nicht nur Trampolin springen, sondern auch über den Köpfen der anderen einen Kletterparcours begehen. Unseren Abend liessen wir dann im Restaurant «Weinkeller» ausklingen.
Mit einer Tour über das ehemalige Reichsparteitagsgelände erfuhren wir vieles über Hitler und das Gelände. Der restliche Nachmittag stand uns zur freien Verfügung mit Möglichkeiten zum Essen und Shoppen. Im Anschluss statteten wir dem Kino noch einen kleinen Besuch ab.
Die Reise war jedoch nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen, was wir vor allem am Donnerstagmorgen im Justizpalast feststellten. Dort konnten wir nämlich nicht nur den originalen Raum der Nürnberger Prozesse von 1945 betreten, sondern wurden anschliessend auch noch durch eine Ausstellung geführt, in welcher wir viele spannende Dinge zur Kenntnis genommen haben.
Nun waren wir schon vier Tage in Nürnberg, langsam kannten wir uns in der Stadt aus, fremd war uns jedoch noch, wie die Stadt Nürnberg eigentlich schmeckte. Dies änderte sich am Donnerstagnachmittag mit einem Lebkuchen-Tasting. Wir kosteten verschiedene Lebkuchen und lernten zudem einiges über die Lebkuchenkultur. Noch immer voller Lebkuchen im Bauch begaben wir uns dann ins Restaurant «Tischlein deck dich» und konnten dort griechisches Essen geniessen.
Den letzten Abend verbrachten wir in einer ganz besonderen Atmosphäre, voller Farben und Lichtern in der Schwarzlichtfabrik beim Minigolf. Dieses ganze Zusammenspiel von Farben, Formen und Lichtern war einfach nur atemberaubend und somit auch der perfekte Abschluss der Foyerreise. Am Freitag hiess es dann nur noch Abschied nehmen und wieder ab nach Hause gehen.
Auch wenn diese fünf Tage wie im Flug vergingen, waren sie der absolute Knaller. Wir haben viel Neues gelernt, konnten neue Freundschaften innerhalb wie ausserhalb unserer Gruppe bilden und viele neue Erinnerungen sammeln.
Clara von der Behrens, Ioana Walder, 2d