Preissegen für die KUE in Frankfurt
Am FAZ-Tower in Frankfurt-West ging es zu wie in einem Bienenhaus, als die «Schweizer» aus Uetikon am Donnerstagnachmittag eintrafen. Schon auf dem Weg war die Uetiker Delegation aufgekratzt – man hörte immer wieder «ich freue mich so!». Die Freude war berechtigt: Die 5b hatte den Klassenpreis des Projekts «Jugend schreibt» gewonnen, Gavriel Harvey, 5a, einen «Joseph-Preis».
Angereist für die Preisverleihung war eine 5b-Delegation mit Jael Koller, Lou Jäger, Lola Nutt, Denise Rehman, Amelie Riechsteiner, Valentina von Krauland und Ronja Wolf (mit Deutschlehrer Matthias Böhni). Ebenfalls anwesend: Gavriel Harvey (mit Deutschlehrerin Christine Brunner).
Vor rund 50 Gästen beschrieb Gerald Braunberger, Mitherausgeber der FAZ, die 5b als besonders kreativ und fleissig, habe sie doch 45 Artikel eingereicht, von denen bereits 19 erschienen seien (und es würden noch mehr, wie der Projektverantwortliche Titus Horstschäfer am Rande der Feier versicherte). Denise Rehman und Valentina von Krauland bedankten sich dann vor dem Publikum mit kurzen, unterhaltsamen Worten.
Ebenfalls anwesend waren die weiteren Preisträger Magnus Ebel vom Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig sowie Lucie Stark und Luisa Karpenstein vom Goethe-Gymnasium in Berlin-Lichtenberg.
Schliesslich wurden auch die Joseph-Preise verliehen für Artikel, die jüdisches Leben gestern und heute besonders gut zeigten. Der Preis ist nach Rolf Joseph benannt, einem Berliner Holocaust-Überlebenden, wie Simon Strauss erläuterte, Mitgründer des Preises und Feuilletonredaktor der FAZ. Im Publikum war auch die Witwe von Rolf Joseph, Uschi Sikora. Gavriel Harvey erhielt den Preis für seine gelungene Reportage über das Purim-Fest in Zürich-Wiedikon. Je einen Joseph-Preis gab es zudem für das Duo Blaž Klinar und Urh Štrakl aus Slowenien sowie für das Trio Luiza Focșa, Ioana Idiceanu-Mathe und Albert Ododescu aus Rumänien.
Nach einem lebhaften Abendprogramm besuchten die «Schweizer» am Freitagmorgen das stille, aber eindrückliche Städel-Museum am Main-Ufer. Trotz Umleitung und Verspätung des DB-Zuges erreichten sie am Abend etwas erschöpft, aber hochzufrieden Basel. Mehr als einmal war die Frage zu hören: Warum ist Schule nicht immer so?